iPad Werk explodiert - Wartezeit 1-2 Wochen

Explosion in iPad-Fabrik könnte sich auf Verkaufszahlen auswirken

 

Drei Arbeiter kamen am Freitagabend bei einer Explosion in einer iPad-Fabrik bei Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, ums Leben. 15 weitere Angestellte wurden verletzt. Die Unfallursache wird derzeit noch untersucht. Experten rechnen mit Gewinneinbußen bei Apple.

 

Die Explosion ereignete sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua gegen 19.20 Uhr in einem Polierwerk des taiwanesischen Elektronikgiganten Foxconn. Der Betrieb ist einer der wichtigsten Partner von Apple bei der Zusammensetzung und dem Bau von iPads. Die Fabrik hatte erst vor sieben Monaten ihren Betrieb aufgenommen und ist "eine wichtige Produktionsbasis für den iPad, dem Tablett-Computer von Apple", wie der chinesische Fernsehsender CCTV berichtete.

 

"Der iPad 2 wird von Foxconn vollständig in China zusammengesetzt. Die Fabrik in Chengdu trägt zu etwa zwei Drittel der gesamten Produktionskapazität bei", sagte Tong Bin, ein Analyst der iResearch Consulting Group aus Shanghai, zur chinesischen Tageszeitung China Daily

Dem Unglück vom Freitag waren eine Reihe von Selbstmorden und ein Arbeitsrechtestreit zwischen Foxconn und seinem Kunden Apple vorangegangen. Im vergangenen Jahr sprangen in Shenzhen 13 Mitarbeiter von den Gebäuden der Firma. Elf von ihnen kamen dabei ums Leben. Die für die Sicherheit am Arbeitsplatz zuständigen Behörden versprachen im März, die Fabrik, in der acht Arbeiter beim Polieren des iPads einer giftigen Chemikalie ausgesetzt wurden, strenger zu überwachen

 

Der Weltkonzern Apple ließ verlauten, dass ihn die Tragödie "zutiefst betrübe”. Bis zum Redaktionsschluss am Sonntag hat die Firma jedoch keine Fragen über einen möglichen Einfluss der Explosion auf den Markt beantwortet. Ebenfalls unbeantwortet blieb die Frage, ob dadurch das Image von Apple geschädigt würde und ob Apple nun plane, seinen Hersteller zu wechseln.

Branchenkenner rechnen damit, dass der Preis für einen iPad 2 auf dem Graumarkt steigen könnte. Im chinesischen Online-Laden von Apple hieß es, dass der neue Computer derzeit ausverkauft sei. Im Appleshop in Beijing standen am 6. Mai mindestens 800 Kunden während der ganzen Nacht Schlange, um am Tag der Markteinführung eines der neuen Geräte zu ergattern.

Falls wir mehr über das Unglück erfahren sollten, werdet ihr das natürlich hier erfahren

 

Euer iBreakTeam

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